Kann Laminat auf Parkett verlegt werden?

Holzböden wie Parkett sind dauerhafte Bodenbeläge, die einiges aushalten. Trotzdem gibt es Gründe, bei einer Renovierung den Tapetenwechsel auch auf den Boden zu erweitern. Durch ds Verlegen von Laminat können Sie den Fußboden und die Ausstrahlung eines Raums in kürzester Zeit ändern. Dank der großen Auswahl an Dekoren können Sie bei Laminat von Krono-Original zwischen vielen verschiedenen Holz-, aber auch Stein- oder Fliesendekoren auswählen

Laminat auf Parkett – das ist zu beachten:

Im Vergleich zu Teppich oder Fliesen ist Fertigparkett oder Echtholzparkett prinzipiell ein geeigneter Untergrund für Laminatboden. Doch nicht in jedem Fall ist es möglich und sinnvoll, Laminat auf Holzböden zu verlegen. Prüfen Sie insbesondere, ob das Parkett mit Leim oder andere Kleber vollflächig mit dem Untergrund verklebt ist. In dieser Situation spricht nichts dagegen, Laminat auf Parkett zu legen. Schwimmend verlegtes Laminat über schwimmenden Parkettboden ist jedoch nicht möglich.

Darüber hinaus sollten Sie folgende Reihe an Aspekten beachten:

  • Ähnlich wie Estrich muss Parkett muss natürlich sauber und trocken sein, bevor Sie darüber Laminat verlegen.
  • Das Parkett muss eben sein. Sollte der Belag Ungleichmäßigkeiten aufweisen, müssen Sie diese Unebenheiten der Oberfläche zuvor abschleifen oder spachteln.
  • Bei Laminat auf Parkett ist eine Dampfsperre ein absolutes NoGo! Da Holzböden Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben, kann sich unter einer Dämmung aus PVC Folie leicht Staunässe bilden, das den Boden schädigt.
  • Eine Trittschalldämmung ist bei Laminat auf Parkettboden dagegen ein Muss. Die Kombination aus Laminat und Parkett ist sehr laut und wirkt für den Trittschall wie ein Resonanzkörper. Hier eignen sich Dämmunterlagen, die feuchtigkeitsdurchlässig sind.
  • Um die Stabilität des Bodens zu erhöhen, sollte die Verlegerichtung des Laminats quer zu den bestehenden Dielen verlaufen. Berücksichtigen Sie, dass sich durch den unterschiedlichen Lichteinfall auf den Boden das Fugenbild ändert.
  • Laminat besteht zum Großteil aus einer HDF Faserplatte, die wie auch Parkett aus Holz hergestellt wird. Bei Änderungen der Temperatur oder Luftfeuchte können sich diese Spanplatten ausdehnen oder zusammenziehen. Achten Sie daher auch beim Verlegen des Laminatbodens auf ausreichende Dehnungsfugen. Den Abstand der Fugen zur Wand kann im Anschluss mit Sockelleisten einfach verblendet werden.
  • Wenn sie auf den bestehenden Holzdielen Laminat verlegen verändern Sie die Aufbauhöhe Ihres Fußbodens. Aus Grund der zusätzlichen Schicht Laminat auf dem darunterliegenden Parkett, müssen die Türzargen und das Türblatt gekürzt werden. Mit passenden Profilen können Sie Stolperfallen an den Türübergängen entschärfen.

Fazit:

Wenn der bestehende Parkettboden fest mit dem Untergrund verbunden ist und darüber hinaus eben, trocken und sauber ist, spricht nichts dagegen, Laminat auf Parkett zu verlegen. Verzichten Sie unbedingt auf die Dampfbremse, um den Holzboden vor Feuchtigkeit zu schützen. Eine Trittschalldämmung ist dagegen nötig.

Sie interessieren sich für die richtige Verlegung von Laminat? In unserer Anleitung zur Laminatverlegung finden Sie wertvolle Tipps hierzu.

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