In welche Richtung verlegt man Laminat?

Längs, quer oder doch diagonal? Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, sollten Sie sich überlegen, in welche Richtung Sie Ihr Laminat verlegen möchten. Je nach Laminat Verlegerichtung können Sie unterschiedliche Effekte erzielen. Schließlich kann Ihr Laminatboden, je nach Verlegerichtung, einen Raum optisch vergrößern oder verkleinern. Achten Sie dabei auch auf die passende Farbe des Laminatbodens – helle Farben vergrößern, während dunkle Farben optisch verkleinern.

Die Planung der Laminat Verlegerichtung

Ein Laminatboden soll eine Investition in die Zukunft sein. Einmal verlegt, möchten Sie sich schließlich noch Jahre und Jahrzehnte lang an Ihrem Boden erfreuen. Beinahe genauso vielfältig wie die Dekore von Laminatboden sind auch dessen Verlegearten. Neben dem persönlichen Geschmack müssen Sie eigentlich nur eines wirklich beachten: Bei Dielenboden als Untergrund sollte der Laminatboden quer zur Längsrichtung der vorhandenen Dielen verlegt werden.

Laminat Verlegerichtung nach Lichteinfall

Wir empfehlen, die Verlegerichtung längs zur Hauptlichtquelle und quer zur Laufrichtung des Bodens zu wählen. Auf diese Weise verlaufen die Fugen der Paneele parallel zum Lichteinfall, wodurch sie kaum auffallen und den Gesamteindruck einer geschlossenen, harmonischen Bodenfläche unterstützen. Zudem wird vom Licht die Struktur und das Oberflächendekor besonders hervorgehoben.  Normalerweise fallen die Fugen zwischen den einzelnen Laminat-Paneelen nicht weiter auf. Im Streiflicht, beispielsweise bei tiefstehendem Sonneneinfall, können sich an den Fugen jedoch auffällige Schlagschatten bilden und diese somit deutlich Weise ins Auge springen. Bei quer zur Lichtquelle verlegtem Laminat entsteht der Eindruck eines unebenen, unruhigen Bodens. Aus diesem Grund sollten Sie ein besonderes Augenmerk auf den Verlauf des Sonnenlichts, das durch die Fenster auf den Laminatboden scheint, werfen, um die optimale Verlegerichtung Ihres Laminats zu bestimmen. Hierbei helfen Probestücke des Laminatbodens, die Sie meist von Ihrem Händler zur Verfügung gestellt bekommen können.
Natürlich ist die oben genannte optimale Laminat Verlegerichtung nicht immer möglich. Häufig liegen Türe und Fenster gegenüber voneinander, weshalb die Einhaltung der Verlegerichtung längs zur Hauptlichtquelle und quer zur Laufrichtung nicht möglich ist – in diesem Fall entscheidet der eigene Geschmack.

Laminat Verlegerichtung nach optischer Wirkung

Neben der Richtung des Lichteinfalls ist auch die beabsichtigte Wirkung auf den Raum ein wichtiges Kriterium für die Laminat Verlegerichtung:

  • Verlegen Sie das Laminat längs zur Laufrichtung, unterstützen die Paneele die Sichtachse des Raumen und haben somit eine streckende Wirkung. Der Raum erscheint also länger als er in Wirklichkeit ist. Ein Zimmer, das mehr breit als lang ist, kann ein so verlegter Boden einen optischen Tiefeneindruck geben und damit größer wirken lassen. Ein schmaler Raum, wie zum Beispiel ein Flur, kann auf diese Art hingegen schlauchig und noch länger erscheinen.
  • In diesem Fall sollten Sie sich für eine Verlegerichtung quer zur Laufrichtung entscheiden. Der Laminatboden verfügt dann über eine eher stauchende Wirkung und gibt dem Raum eine breitere Wirkung. Da Flure in der Regel keine Fenster besitzen und so die Deckenlampe die primäre Lichtquelle darstellt, gibt es hier auch kein Problem mit den oben beschriebenen Schlagschatten.
  • Die dritte Art, wie Sie Ihr Laminat verlegen können, ist die diagonale Verlegerichtung. Diese bietet sich vor allem für Räume mit asymmetrischen Wänden, wie sie beispielsweise in Altbauwohnungen vorkommen können, oder nicht rechtwinkligen Ecken an. Der Raum wird durch diagonal verlegtes Laminat optisch erweitert und gewinnt einen modernen, spannenden Gesamteindruck. Bei der diagonalen Verlegung von Laminat ist jedoch zu beachten, dass Sie beim Kauf des Laminats einen höheren Verschnitt einplanen sollten.

Werfen Sie einen Blick in die Verlegeanleitung von Krono Original - damit gelingt das Verlegen noch leichter.

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