Drop Loc Verlegung

So einfach verlegen Sie mit dem Drop Loc-System

Vor und während der Verlegung unbedingt beachten! Verlegeanleitung bitte zuerst komplett durchlesen!
Halten Sie sich genau an diese Anweisungen, um die vollen Garantieansprüche zu behalten.

Es bieten sich je nach Einsatzbereich verschiedene Verlegemöglichkeiten:

  1. Die leimlose und schnelle Verlegung
  2. Die Verlegung mit Clickguard™

Verlegeanleitung als pdf downloaden

Verlegung mit dem Drop Loc System Schritt-für-Schritt

Schritt 1: Vorbereitung

Vor der Verlegung lagern Sie bitte die Laminatpakete für 48h unter gleichen klimatischen Bedingungen.
Für eine lange Werterhaltung Ihres Laminatbodens ist ein Raumklima mit ca. 20°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 - 70%.

Schritt 2: Material & Werkzeugbedarf

Zur problemlosen und einfachen Verlegung Ihres Laminatbodens benötigen Sie folgende Materialien bzw. Werkzeuge:
PE-Folie, Abstandskeile, Trittschalldämmung, Säge, Bleistift, Zollstock, Bei Bedarf: ClickguardTM, Fugendichtmasse

Schritt 3: Beschaffenheit des Untergrunds kontrollieren

Als Untergrund eignen sich u.a. mineralische Untergründe, wie z.B. Estrich, Beton, Asphalt, Holzspanplattenkonstruktionen und Holzdielenböden. Wichtig! Der Unterboden muss absolut eben, trocken, sauber und tragfähig sein. Bei Unebenheiten von mehr als 3 mm auf 1 m müssen diese fachgerecht ausgeglichen werden. Zur Ermittlung möglicher Unebenheiten eignen sich ein Richtscheit oder eine lange Wasserwaage.

Schritt 4: Paneele überprüfen

Kontrollieren Sie vor dem Beginn der Verlegearbeiten die Paneele auf mögliche Mängel oder Beschädigungen. Bei verarbeiteten Paneelen können keine Reklamationsansprüche geltend gemacht werden.

Schritt 5: Hinweis

Laminatfußboden wird schwimmend verlegt und darf nicht auf den Unterboden geklebt, verschraubt, genagelt oder auf andere Weise fixiert werden!

Schritt 6: Laminat auf Teppichboden verlegen

Teppichböden müssen immer entfernt werden und eignen sich nicht als Untergrund für Laminatböden. Durch den Teppich kommt es bei der Belastung des Laminats zu federnden Bewegungen und starkem Druck an den Kanten. Dies führt zu Beschädigungen bei der Nut-Feder-Verbindung und weiters zur Bildung von ungewollten Fugen. Ein weiterer Punkt der gegen einen Teppichboden als Untergrund spricht ist die Hygiene.

Schritt 7: Hinweis

Laminatboden eignet sich nicht für Nass- oder Feuchträume wie Bad oder Sauna!

Schritt 8: Dämmunterlagen

Verschiedene Untergründe verlangen unterschiedliche Dämmunterlagen. Bei Holzuntergrund darf keine PE-Folie verlegt werden. Bei mineralischen Unterböden muss unbedingt eine geeignete Dampfbremsfolie (PE-Folie) zum Schutz gegen Feuchtigkeit wannenartig verlegt, d.h. die Folienbahnen nebeneinander, jeweils etwa 20 cm überlappend, verlegt. 

Schritt 9: Spezialfall Fußbodenheizung

Die Verwendung von Fußbodenheizungen ist bei sachgemäßer Montage und ordnungsgemäßen Betrieb mit oberliegendem Laminatfußboden möglich sowie wenn die an der Fußbodenunterseite anliegende Temperatur 27°C zu keinem Zeitpunkt und an keiner Stelle überschreitet.

Schritt 10: Laminat im gewerblichen Bereich

Laminatböden können nicht nur im Wohnbereich verwendet werden, sondern auch im gewerblichen Bereich für Büros und Geschäftsräume. Jedoch muss der Boden versiegelt werden. Mit ClickguardTM schützen Sie das Laminat dauerhaft gegen Feuchtigkeitseinwirkungen von oben. Bei der Verwendung von ClickguardTM sollten Sie ausreichende Mengen auf die obere Federseite geben (je 1x Längsseite & 1x Stirnseite; siehe nebenstehende Abbildung). Der ausgetretene ClickguardTM kann nachdem er trocken ist per Kunststoffspachtel abgeschoben werden.

Schritt 11: Verlegerichtung

Die Verlegerichtung können Sie natürlich selbst auswählen, doch wir empfehlen Ihnen, verlegen Sie die Paneele in Längsrichtung zur Hauptlichtquelle, dadurch kommt Ihr neuer Laminatboden am besten zur Geltung.

Schritt 12: Beginn der Verlegung

Beginnen Sie mit der Verlegung in der linken Raumecke. Das erste Paneel mit der Federseite zur Wand legen und mit Abstandskeilen den Randabstand sichern. Unbedingt einen Randabstand von 12-15mm (Dehnungsfuge) zur Wand, Heizungsrohre, Pfeilern, Türstoppern etc. einhalten.

Schritt 13 & 14: Paneele verbinden

Legen Sie ein zweites Paneel stirnseitig und flach nach vorne hin in die Nutprofilierung des ersten Paneels. Achten Sie darauf, dass die Paneele parallel aneinander und die Längskanten in einer Flucht liegen, damit es zu keinem Versatz bzw. zu ungewollten Fugen in der zweiten Paneelreihe kommt. Verlegen Sie die nächsten Paneele auf dieselbe Weise bis zum Ende der Reihe.

Schritt 15: Letztes Paneel in der Reihe verlegen

Um das letzte Paneel in der Reihe einzupassen bzw. zuzuschneiden, drehen Sie es um 180°. Mit der Dekorseite nach oben neben der bereits vorhandenen Reihe (Nutwange an Nutwange) und der rechten Wandseite anlegen (Achtung - Randabstand einhalten!). Markieren Sie die Paneellänge und sägen Sie diese ab.

Schritt 16 - 18: Reststück aus der ersten Paneelreihe verwenden

Das gewonnene Reststück (Länge > 30cm) aus der ersten Reihe verwenden Sie nun als erstes Paneel für die neue Reihe. Längsseitig in die Nutprofilierung der vorherigen Reihe einlegen und absenken.

Schritt 19 – 21: Verlegung fortsetzen

Verlegen Sie nun auf dieselbe Weise die weiteren Paneele bis zum Ende der Reihe. Achten Sie jedoch darauf, dass der Querfugenversatz von Reihe zu Reihe bei mind. 30 cm liegen muss.

Schritt 22a: Einsetzen von Dehnfugen

Überschreitet die Verlegefläche mehr als 8m Länger bzw. Breite oder ist der Raum stark verwinkelt sind Dehnungsfugen erforderlich

Schritt 22b: Raumübergreifende Verlegung & Türschwellenbereich

Verlegen Sie den Laminatboden über mehrere Räume sind Dehnungsfugen ebenso erforderlich. Gerade im Bereich der Türzargen muss die Fläche unterbrochen werden und mit Bewegungsfugen fachgerecht abgedeckt werden.

Schritt 23-25: Verlegung rund um Heizungsrohre

Bei Heizungsrohren müssen Lochbohrungen, die größer sind als der Rohrdurchmesser, ausgespart werden. „Einpassstück“ aussägen, beleimen, einpassen und mit einem Keil bis zur Aushärtung des Leimes fixieren. Anschließend die Aussparung mit Heizkörpermanschetten verkleiden.

Schritt 26 & 27: Verlegung bei Holztürrahmen

Holztürrahmen soweit kürzen, dass ein Paneel mit Trittschalldämmung inkl. 2-3 mm Abstand darunter passt.

Schritt 28 & 29: Verlegung der letzten Paneelreihe

Sollte die letzte Paneelreihe schmäler als das übliche Breite des Paneels sein, so legen Sie das Paneel auf die vordere Reihe, markieren Sie die passende Breite und sägen die das Paneel zu. Setzen Sie diese Vorgangsweise bei allen weiteren Paneelen der letzten Reihe bis zum Ende fort.

Schritt 30: Sockelleisten setzen

Für den perfekten Abschluss Ihrer Verlegearbeiten bringen Sie noch die passenden Sockelleisten an. Dazu befestigen Sie in einem Abstand von 40 – 50 cm die dazugehörigen Sockelleistenklammern an die Wand und stecken die Sockelleisten auf.

Nun sind Sie mit der Verlegung Ihres neuen Laminatbodens fertig!