Installation Kronowall 3D - Das 3D Wandpaneel

Verlegeanleitung und Verlegevideo für Kronowall 3D

Kronowall 3D - Verlegeanleitung zum Download

Los geht's:

Bitte lagern sie die Pakete vor der Montage unter den gleichen klimatischen Bedingungen, welche auch während der Verarbeitung vorherrschen.
Konditioniert wird unter folgenden Bedingungen:

  • im gestapelten Zustand mit Abstand zwischen den einzelnen Paketen, Lagen um 90° gedreht 
  • bei einer Raumtemperatur von 15 bis 30 °C und einer relativen Raumluftfeuchte von 40 bis 70 % 
  • über einen Zeitraum von mindestens 48 Stunden 
  • flach aufliegend mit einem Mindestabstand von 50 cm zu allen Wänden

Achten Sie stets auf ein sorgsames Verarbeiten der Paneele. Arbeiten Sie mit beiden Händen und vermeiden Sie es Paneele mit den Füßen zu schieben. Profile könnten Beschädigt werden.

Material- und Werkzeugbedarf:

Folgende Werkzeuge und Hilfsmittel können unterstützend genutzt werden: Bleistift, Zollstock, Winkel, Wasserwaage, Hammer, elektrischer oder pneumatischer Nageltacker und Abstandshalter (15 mm). Des Weiteren wird als Trennwerkzeug eine Hand- oder Tischkreissäge mit geeignetem Sägeblatt für beschichtete MDF-Platten (Laminat) und wirksamer Staubabsaugvorrichtung empfohlen. Die Trapezoder Wechselzahn-Sägeblätter sollten dabei hartmetall- (HW, H6) oder Diamantenbestückt (DM) sein.

Verlegeuntergründe und Vorbereitung:

Kronowall-3D eignet sich nicht für den Einsatz im Außenbereich oder in Nassräumen! Der Untergrund für die Paneelmontage muss so beschaffen sein, das der Untergrund eben, tragfähig, dauertrocken sowie frei von Rissen ist. Achten Sie bitte darauf, dass dieser sauber und trennmittelfrei ist. Bereits an der Wand vorhandene Tapeten sollten Sie entfernen. Kronowall-3D muss entsprechend der Anleitung des Herstellers verlegt werden können.

Unebenheiten flächenfertiger Wände und der Unterseite von Decken nach DIN 18202:13-04 von mehr als 5 mm auf mindestens 1 m müssen fachgerecht ausgeglichen werden. Die Ebenheit des Untergrundes lässt sich am besten mit einem Richtscheit oder einer langen Wasserwaage von 250 cm Länge, entsprechend der gängigen Normung, ermitteln.

Die allgemeine Raumtemperatur sollte zu keinem Zeitpunkt – 20 °C unter bzw. +50 °C überschreiten.

 

Schritt 1 - Fangen wir an mit der Lattung

Zur Vorbereitung der Paneelmontage muss eine Lattung auf die entsprechende Wand oder Decke gebracht werden. Hierzu wird die erste Reihe der Holzlatten horizontal an die Wand bzw. Decke beginnend am Rand montiert. Nutzen Sie zur Befestigung dem Untergrund entsprechende Dübel und Schrauben. Die Tragfähigkeit muss mindestens auf 10 Kg je Quadratmeter Paneele ausgelegt sein. Im Abstand von 40 cm werden der Fläche horizontal folgend weitere Unterlatten an die Wand gebracht.

Schritt 2 - Montieren Sie die Konterlatten

Anschließend erfolgt die Montage der Konterlatten auf die gefertigte Unterkonstruktion. Hierfür werden, am Rand beginnend, die Holzlatten um 90 Grad gedreht und auf die Unterkonstruktion in vertikaler Richtung geschraubt. Auch in diesem Fall beträgt der Abstand zwischen den Holzlatten 40 cm.

Messen Sie die zu verkleidende Fläche aus und kalkulieren Sie die Anzahl der benötigten Paneele. Verarbeiten Sie geöffnete Pakete unverzüglich!

Schritt 3 - Bemessen sie den Randabstand

Achten Sie auf einen spannungsfreien Einbau. Um dies zu gewährleisten wird ein Randabstand von umlaufend mindestens 15 mm zur angrenzenden Wand bzw. Decke und Fußboden empfohlen. An Pfeilern, Pfosten, Stützbalken, Türrahmen, Heizungsrohren, Wandvorsprüngen etc. ist ebenfalls ein Randabstand von 15 mm einzuhalten.

Schritt 4 - Befestigen Sie die 3D-Profilkralle

Beginnen Sie zunächst mit der Befestigung der vorgesehenen 3D-Profilkralle an der Wandunterseite direkt auf die Konterlatten. Auf jeder Konterlatte ist eine Profilkralle zu montieren. Um eine gleichbleibende Höhe zu gewährleisten empfiehlt es sich die Position der Profilkrallen mittels Wasserwaage und Bleistift auf den Konterlatten vorzuzeichnen.

Schritt 5 - Positionieren Sie die Kralle am Boden

Der Grundkörper der Kralle mit den vorgesehenen Lochbohrungen wird dabei so angeordnet, dass die geschlossene Seite nach unten und die geöffnete nach oben weist.

Schritt 6 - Positionieren Sie die Kralle an der Decke

An der Decke ist die geschlossene Seite entsprechend zur Wand hin gerichtet

Schritt 7 - Erste Ebene

Nach der Montage der Krallen über die gesamte Wandbreite wird die erste Reihe der Wandpaneele längsseitig mit der Nut in die Profilkrallen gesteckt. In der ersten Reihe ist es ratsam, dass nur in einer Ebene gearbeitet wird (Ebene 1).  Bitte auf einen Randabstand von 15 mm achten. Der Wand horizontal folgend werden weitere Paneele ebenso auf die Krallen montiert. Um Fugenöffnungen zu vermeiden führen Sie bitte jedes Paneel einer Reihe mit der kurzen Seite direkt an die kurze Seite des vorhergehenden Paneels. Das letzte Paneel in der ersten Reihe zum einpassen bzw. zuschneiden um 180° drehen, mit der Dekorseite nach oben neben der bereits vorhandenen Reihe und Wandseite anlegen. An der Stirnseite Randabstand von 15 mm berücksichtigen. Paneellänge markieren und absä- gen. Zur Vermeidung von Kantenabsplitterungen sollte die Dekorseite bei der Nutzung von elektrischen Stich- oder Handkreissägen nach unten zeigen. Ansonsten von der Paneeloberseite her absägen. Achten Sie darauf, dass die Länge des letzten Panellstücks nicht unter 50 cm liegt, damit mindestens zwei Klammern einen Halt gewähren können. Andernfalls muss die Länge des ersten Paneels der ersten Reihe entsprechend angepasst werden. 

Schritt 8 - Befestigen Sie die 3D Profikrallen

Vor der Montage der zweiten Reihe werden die 3D-Profilkrallen auf die Paneele der ersten Reihe gesteckt und auf den Konterlatten befestigt. Auf jeder Konterlatte muss dabei eine Profilkralle montiert werden. Die Profilkrallen sind so anzuordnen, dass die geöffnete Seite des Krallengrundkörpers nach unten weisen

Schritt 9 - 3D Profikrallen

Schritt 10 - Zweite Ebene

Die zweite Reihe mit einem halben Paneel oder dem Reststück der 1. Reihe beginnen. Die zweite Reihe wird um eine Ebene zum Raum hin verschoben – Ebene 2. Dabei funktioniert die hintere Nutlippe des aufzusetzenden Paneels als Feder und wird in die Nut der ersten Reihe eingeführt. In selbiger Weise wird die Reihe mit weiteren Paneelen komplettiert. Bitte darauf achten, dass der Paneelversatz zwischen den Paneelen benachbarter Reihen mindestens 20 cm beträgt. Das letzte Stück der Reihe muss hinsichtlich der Länge zugeschnitten werden. Anschließend werden die 3D-Profilkrallen auf die Paneele gesteckt und auf den Konterlatten befestigt. Auf jeder Konterlatte muss dabei eine Profilkralle montiert werden. Der Grundkörper der Kralle mit den vorgesehenen Lochbohrungen wird dabei so angeordnet, dass die geschlossene Seite nach unten und die geöffnete nach oben weist.

Schritt 11 - Dritte Ebene

In der dritten Reihe werden prinzipiell wieder die Arbeitsschritte analog zur Reihe 1 (Ebene 1) durchgeführt. In dieser Reihe ist zusätzlich die Montage und Integration von Ebene 3 möglich. Die Positionierung und Anzahl der Paneele für Ebene 3 sind Ihnen selbst überlassen. Um einen sicheren Halt zu gewährleisten empfiehlt es sich mit einem Paneel in Ebene 1 zu beginnen. Dabei funktioniert die vordere Nutlippe des aufzusetzenden Paneels als Feder und wird in die Nut der zweiten Reihe eingeführt. Anschließend kann ein Paneel mit seiner hinteren Nutlippe als Feder in die Nut der zweiten Reihe gesteckt werden und erzeugt somit Ebene 3. Dieses Paneel ist horizontal an das vorstehende Paneel dieser Reihe (Ebene 1) zu Führen. Ein Falz an den kurzen Paneelseiten sorgt für einen sauberen Formschluss.

Schritt 12 - Dritte Ebene

Daraufhin können weitere Paneelen in der Ebene 3 angefügt werden oder die Fortführung der Reihe 3 erfolgt mit einem Paneel in Ebene 1. Alle Paneele welche sich in Ebene 1 in der dritten Reihe befinden sind wieder mit einer 3D-Profilklammer zu sichern. Auf jeder Konterlatte muss dabei eine Profilkralle montiert werden. Die Profilkrallen sind so anzuordnen, dass die geöffnete Seite des Krallengrundkörpers nach unten weist.

Schritt 13 - Fixieren Sie die Dritte Ebene

Die Paneele in Ebene 3 können mit 3D-Profilklammern befestigt werden. Auf jeder Konterlatte muss dabei eine Profilkralle montiert werden. Die Profilkrallen sind so anzuordnen, dass die geöffnete Seite des Krallengrundkörpers nach oben weist. Die Fixierung der Ebene 3 erfolgt über die ober- und unterhalb angrenzenden Paneelreihen.

Generell muss in Reihe eins mit Ebene 1 begonnen werden (Paneele liegen direkt auf der Konterlattung). Anschließend wird die komplette Reihe zwei in der Ebene 2 montiert (hintere Nutlippe als Feder in die Nut der ersten Reihe). Die dritte Reihe wird grundsätzlich in der Reihe der Ebene 1 ausgebildet. Allerdings besteht die Möglichkeit Ebene 3 zu integrieren. Das heißt, dass die gesamte 3D-Wand aufbauend in einem Wechsel aus erster und zweiter Ebene gebildet wird und die dritte Ebene nur in die Reihen der Ebene 1 integriert werden kann.

Schritt 14 - So verzichten Sie auf die Dritte Ebene

Es ist aber auch Möglich ganz auf die Ebene 3 zu verzichten und lediglich die erste und zweite Ebene zu montieren.

Schritt 15 - Montagesystem Stülpschalung

Dieses Montagesystem zeichnet sich dadurch aus, dass die Paneele horizontal an der Wand befestigt werden und durch längsseitige Überlappungen eine schindelartige Struktur entsteht.

Schritt 16

Vor der Montage der zweiten Reihe werden die 3D-Profilkrallen auf die Paneele der ersten Reihe gesteckt und auf den Konterlatten befestigt. Auf jeder Konterlatte muss dabei eine Profilkralle montiert werden. Die Profilkrallen sind so anzuordnen, dass die geöffnete Seite des Krallengrundkörpers nach unten weisen.