Wie muss der Untergrund für eine Laminatverlegung beschaffen sein?

Wichtig für die Laminatverlegung ist die Beschaffenheit des Untergrunds. Dieser muss laut Herstellerangaben vorbereitet sein, um keine Schäden im Laminatboden zu verursachen und um die volle Garantieleistung zu erhalten.

Die Richtlinien für den Untergrund unter Laminatboden

  • eben: der Untergrund muss eben sein. Unebenheiten von mehr als drei Millimeter müssen ausgeglichen werden – durch Abschleifen oder Verspachteln.
  • trocken: Checken Sie die Feuchtigkeit des Untergrundes – dieser sollte absolut trocken sein. Verwenden Sie dennoch eine Dampfbremse, um aufsteigende Feuchtigkeit im Laminat zu verhindern.
  • stabil: Der Untergrund muss absolut stabil sein. Bewegt sich der Untergrund, kann das den Laminatboden schädigen. Verschrauben Sie daher lose Bretter oder entfernen Sie einen instabilen Untergrundbelag.

Passende Untergründe für Laminatboden

Folgende Untergründe eignen sich bestens für die Verlegung von Laminat

  • mineralische Untergründe (Estrich, Asphalt, Beton): Dieser Untergrund muss eben und trocken sein. Bei mineralischen Untergründen muss eine Dampfbremse verlegt werden!
  • Holzdielen: Lose Dielen müssen befestigt werden, der Untergrund muss absolut stabil sein. Verlegen Sie das Laminat quer zur Längsrichtung der Holzdielen.
  • Holzspanplattenkonstruktionen: Achten Sie darauf, dass der Untergrund stabil, eben und trocken ist.

Beachten Sie all diese Anforderungen, werden Sie lange Freude an Ihrem Laminatboden haben.

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