Was wird bei Untergrundunebenheiten empfohlen?

Unebenheiten im Untergrund sind langfristig problematisch für den Laminatboden. Denn durch diese Unebenheiten kann es zu vermehrtem Knacken im Laminat und sogar zu Paneelrissen oder gar zum Bruch kommen. Daher sollten Unebenheiten im Untergrund vor Verlegung des Laminatbodens unbedingt ausgeglichen werden.

Richtwerte der Unebenheiten im Laminat-Untergrund

Als problematische Unebenheiten werden die gesehen, die mehr als drei Millimeter pro laufenden Meter betragen (Richtwert nach DIN 18202). Diesen Richtwert ermitteln Sie am besten mit Hilfe eines Richtscheits oder einer langen Wasserwaage, mit der Sie einfach Schritt für Schritt den die Oberfläche überprüfen.

Ausgleich von Unebenheiten

  • mineralische Untergründe: Unebenheiten in Estrich, Beton oder Asphalt können durch Abschleifen, Verspachteln oder mittels einer Auffüllmasse ausgeglichen werden. Achten Sie dabei darauf, dass der Untergrund vor der Verlegung des Laminatbodens absolut trocken ist.
  • Teppichboden: Teppichboden eignet sich nicht als Untergrund für Laminatboden. Das Material ist zu weich und gibt bei Belastung nach, was ebenfalls zu Rissen und Brüchen im Laminat führen kann.
  • Holzdielen: Lose Dielen müssen befestigt werden, Unebenheiten können abgeschliffen werden.

Unebenheiten mittels Dämmunterlage ausgleichen

Kleine Unebenheiten im Untergrund können auch mittels einer passenden Dämmunterlage ausgeglichen werden. Durch das Material überbrückt sie kleine Hügel oder Dellen im Untergrund und sorgt dafür, dass sich das Laminat bei Belastung nicht verformt oder bricht.

Beachten Sie diese Tipps, bleibt die Garantieleistung aufrecht und Sie haben lange Freude an Ihrem Laminatboden von Krono Original®.

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