FAQ
Häufige Fragen zum Thema Laminatboden
FAQ oder „Häufig gestellte Fragen" helfen Besuchern unserer Website, Fragen zum Thema Laminatboden und Krono Original® zu klären.
Häufige Fragen zu Laminat im Überblick
Thema Dampfbremse
Was sind Dampfbremsen bzw. Dampfsperren?
Dampfbremsen oder Dampfsperren sind Folien aus Kunststoff (meist Polyäthylen, auch PE-Folie genannt), die das Eindringen von Feuchtigkeit über den Untergrund in den Laminatboden verhindern sollen. Sie müssen nur bei mineralischen Untergründen wie zum Beispiel Estrich, Beton, Asphalt verlegt werden, da sich unter bestimmten klimatischen Bedingungen Wasserdampf im Bodenbereich als Tauwasser niederschlagen und Bauschäden verursachen kann. Die Dampfbremse wird wannenartig verlegt. Die Bahnen werden nebeneinander etwa 20 Zentimeter überlappend verlegt und mit Klebeband fixiert (siehe Verlegeanleitung).
Der Estrich in der Wohnung wird schon mehrere Jahrzehnte über beheizt, ist es trotzdem notwendig, eine PE Folie als Dampfbremse einzubauen? Der Estrich weist sicherlich keine Restfeuchte mehr auf?
Bei mineralischen Unterböden ist es generell notwendig, eine Dampfbremse einzubauen.
Ist bei S.A.S die Dampfsperre schon eingebaut oder muss eine zusätzliche Dampfsperre eingebaut werden?
Bei mineralischen Unterböden ist es generell notwendig, eine Dampfbremse einzubauen, siehe dazu auch unter www.laminat-installation.com
Muss bei einer Fußbodenheizung keine PE Folie als Dampfsperre mehr eingebaut werden?
Bei mineralischen Unterböden ist es generell notwendig, eine Dampfbremse einzubauen.
Thema Trennschichten, Trittschallunterlage, Trittschalldämmungen:
Wie muss der Untergrund für eine Laminatverlegung beschaffen sein?
Der Untergrund muss so beschaffen sein, dass der Laminatboden entsprechend der Anleitung des Herstellers verlegt werden kann. Als Untergrund für eine Laminatverlegung eignen sich unter anderem mineralische Untergründe (wie zum Beispiel Estrich, Beton, Asphalt), Holzspanplattenkonstruktionen und Holzdielenböden. Siehe dazu auch unter www.laminat-installation.com.
Was wird bei Untergrundunebenheiten empfohlen?
Untergründe mit Differenzen in der Oberfläche von mehr als drei Millimeter pro laufenden Meter müssen abgeschliffen oder gespachtelt werden (nach DIN 18202). Die Ebenheit des Untergrundes lässt sich am besten mit einem Richtscheit oder mit einer langen Wasserwaage ermitteln.
Wann kann es zu Untergrundfeuchte kommen und was ist zu tun?
Bei mineralischen Untergründen wie zum Beispiel Estrich, muss immer mit einer aufsteigenden Untergrundfeuchte gerechnet werden. Der Feuchtigkeitsgehalt ist mit einem CM-Messgerät zu ermitteln. Damit aufsteigende Feuchtigkeit nicht in den Laminatboden eindringen kann, ist die Verwendung einer Dampfbremse notwendig. Bei Untergründen, die aus Holz bestehen, darf keine Dampfbremse verlegt werden.
Muss der Laminatboden mit S.A.S direkt auf den Estrich gelegt werden oder kann eine zusätzliche Trennschicht eingebaut werden, ohne die Wirkung von S.A.S zu beeinträchtigen?
Lediglich eine PE Folie bei mineralischen Unterböden ist notwendig, keine zusätzliche
Trittschallunterlage bei S.A.S nötig.
Um kleine Unebenheiten im Estrich auszugleichen möchte ich vor dem Verlegen des
Laminats eine Trittschall-Folie unterlegen?
Bei Unebenheiten bis höchstens drei Millimeter gleicht eine zusätzliche Trittschallfolie nichts aus.
Geht das auch bei Laminat mit S.A.S. Sound Absorb System?
Technisch ist dies möglich, allerdings sollte ein S.A.S.-Laminatboden, um seine volle Wirkungsweise zu erzielen, so direkt wie möglich auf dem Unterboden aufliegen (lediglich PE-Folie bei mineralischem Unterboden beachten!)
Ist zusätzlich zu S.A.S noch eine weitere Trittschalldämmung notwendig?
Nein, S.A.S ist für die Trittschalldämmung völlig ausreichend.
Thema Verlegung
Welche Verlegerichtung empfehlen Sie?
Wir empfehlen, den Boden längs zur Hauptlichtquelle und quer zur Laufrichtung zu verlegen. Oft ist die Einhaltung dieser Empfehlung nicht möglich, da sich zum Beispiel Tür und Fenster gegenüberliegen. In solchen Situationen müssen Sie nach eigenem Geschmack entscheiden. Laminat können Sie auch diagonal oder mit entsprechenden Übergangsprofilen in unterschiedlichen Richtungen verlegen. Bei diagonaler Verlegung müssen Sie mit mehr Verschnitt rechnen, planen Sie zwischen fünf und zehn Prozent schon beim Einkauf dafür ein. Wenn der Untergrund aus einem Dielenboden besteht, sollen Sie die Laminatpaneele quer zur Längsrichtung der Dielung verlegen.
Woher bekomme ich eine gute Verlegeanleitung?
Beachten Sie die Anleitung zum Verlegen von Laminat auf dieser Website. Eine andere gute Quelle im Internet finden Sie unter www.laminat-installation.com
Soll bei der Verlegung ein Wandabstand mitberücksichtigt werden?
Laminatfußboden-Elemente weisen überwiegend eine Holzwerkstoffplatte als Träger auf. Holz ist ein natürlicher Werk- und Baustoff. Eine für die typische schwimmende Verlegung von Laminatfußboden-Elementen wichtige Eigenschaft ist das sogenannte „Arbeiten" der Holzwerkstoffe.
Unter dem Begriff „Arbeiten" werden Quell- und Schwindvorgänge des Holzes bzw. Holzwerkstoffes zusammengefasst, die durch das natürliche hygroskopische Verhalten, d.h. die Aufnahme bzw. Abgabe von Feuchte verursacht werden.
Zudem wird das Dimensionsverhalten von Laminatfußboden-Elementen wie auch bei allen anderen Baustoffen durch von oben und/oder von unten einwirkende Wärme/Kälte beeinflusst.
Es ist daher wichtig, dass der Laminatboden Raum zum Arbeiten hat, um spätere Schäden zu vermeiden. Als Schäden können auftreten: offene Fugen, Aufwellungen, Stauchungen im Fugenbereich mit Dekorabplatzungen, Aufstellen des Bodens (Hügel). Der Abstand zwischen Laminat und Wand und allen festen Elementen sollte 12 bis 15 Millimeter betragen und wird bei der Verlegung durch Abstandskeile fixiert.
Wann müssen bei der Verlegung Dehnfugen berücksichtigt werden?
Dehnfugen müssen bei der Verlegung von Laminatböden berücksichtigt werden, wenn die zu verlegende Fläche in der Längsrichtung oder in der Breite mehr als 8 Meter misst sowie wenn eine raumübergreifende Verlegung geplant ist.
Kann ein Laminatboden im Bad verlegt werden?
Nein, ein Laminatboden ist für Feuchträume wie Bad oder Sauna nicht geeignet.
Ist ein Laminatboden mit Fliesenoptik für die Verlegung in der Küche geeignet?
Bei Einhaltung der Verlegeanleitung ist ein Laminatboden auch für eine Verlegung in einer Küche geeignet. Verwenden Sie darüber hinaus auch Clickguard (Informationen Clickguard siehe unter www.clickguard.de)
Ist ein Laminatboden für Wintergärten geeignet?
Bei genauer Einhaltung der Anleitung zum Verlegen von Laminat für Wintergärten geeignet.
Warum ist ein Teppichboden als Unterlage für Laminat ungeeignet?
Ein Teppichboden ist kein geeigneter Untergrund für eine Laminatverlegung und muss vor der Verlegung entfernt werden. Durch den unter dem Laminat liegenden Teppich kommt es beim Begehen der Laminatfläche zu einer federnden Bewegung und zu starkem Druck im Kantenbereich. Das zerstört die Nut-Feder-Verbindung und führt zu einer Fugenbildung. Der Teppichboden muss auch aus hygienischen Gründen (Schimmelbildung, Geruchsbildung) entfernt werden. Der Unterboden muss absolut eben, trocken, tragfähig, sauber und fest sein.
Kann ein Laminatboden auf einen Teppichboden verlegt werden, wenn eine Trittschalldämmung über den Teppichboden gelegt wird?
Nein, der Unterboden muss immer trocken, eben, sauber und tragfähig sein. Vor der Verlegung des Laminates ist sicherzustellen, dass der Untergrund nicht federt oder sich bei Belastung eindrücken lässt. Ein Teppichboden ist generell kein geeigneter Untergrund für eine Laminatverlegung und muss vor der Verlegung entfernt werden.
Ist es möglich, zuerst eine Hälfte des Raumes mit Laminatboden auszulegen, die Möbel der zweiten Hälfte daraufzustellen und dann die zweite Hälfte des Raumes auszulegen?
Ja, das ist möglich: Ein Laminatboden ist sofort begehbar
Thema Reinigung und Pflege
Worauf sollte bei der Wahl von Reinigungsmitteln geachtet werden?
Bei der Wahl der Laminatreiniger sollte darauf geachtet werden, dass diese keine Wachse oder Öle beinhalten. Öle und Wachse können nicht in die geschlossene Laminatoberfläche eindringen und legen sich somit als Schmier-Film auf das Laminat. Durch diesen Film entstehen beim Reinigen des Bodens Wischschlieren und beim Begehen entsprechende Laufspuren.
Wie wird ein Laminatboden richtig gereinigt?
Bitte beachten Sie die Hinweise zur Reinigung und Pflege von Laminatböden auf dieser Website. Weiterführende Informationen finden Sie außerdem unter www.laminat-installation.com
Wie kann der Laminatboden poliert werden?
Wir empfehlen, den Boden nicht zu polieren. Bitte beachten Sie die Hinweise zu Reinigung und Pflege von Laminatböden auf dieser Website. Weiterführende Informationen finden Sie außerdem unter www.laminat-installation.com
Thema Fußbodenheizung
Sind Laminatböden für Fußbodenheizungen geeignet?
Laminatböden sind für Warmwasserfußbodenheizungen geeignet. Bitte beachten Sie hier die Hinweise zur Verlegung auf Warmwasserfußbodenheizungen. Laminatböden sind allerdings nicht für Elektrofußbodenheizungen geeignet.
Was sagt die Wärmeleitfähigkeit aus?
Die Wärmeleitfähigkeit gibt die Wärmemenge in der Einheit Joule an, die pro Sekunde bei einer Temperaturdifferenz von einem Grad auf einer Länge von einem Meter transportiert wird. Die Wärmeleitfähigkeit wird für den Nachweis des Wärmeschutzes von Bauteilen benötigt. Aufgrund ihrer sehr guten Wärmeleitfähigkeit eignen sich Laminatböden hervorragend auf Warmwasserfußbodenheizungen.
Sonstige Themen und Fragen zu Laminat
Sind Laminatböden für Rollstühle geeignet?
Grundsätzlich sind Laminatböden für Rollstühle geeignet. Allerdings empfehlen wir die Verwendung von weichen, gummierten Laufrollen. Diese Empfehlung gilt übrigens auch für Bürostühle.
Gibt es einen Werksverkauf von Krono Original® Bodenbelägen?
Nein, wir führen keinen Werksverkauf durch. Es befindet sich aber neben dem Werk in
Lampertswalde (Deutschland) ein Fachmarkt für Laminat.
Was bedeutet DPL?
DPL steht für „direct pressed laminate". Der DPL Boden ist die verbreitetste Art von Laminatböden. DPL Böden sind wie folgt aufgebaut: Overlay, Dekorpapier, Trägerplatte sowie Gegenzug. Bei der Herstellung werden diese vier Laminatbodenkomponenten unter Druck und Hitze zu Ausgangsplatten verpresst und nach einer Auskühlphase der Profilierung zugeführt. Hier werden die Platten auf die gewünschten Paneelmaße zugeschnitten und profiliert.
Was bedeutet HPL?
HPL steht für „high pressure laminate" oder Hochdrucklaminat. HPL Böden sind aus Overlay, Dekorpapier, mehreren Natronkraftpapieren, Trägerplatte sowie Gegenzug aufgebaut. Diese Komponenten werden in zwei Arbeitsstufen unter Druck und Hitze verpresst. Nach einer Auskühlphase werden die Platten zugeschnitten und profiliert.
Wofür dienen die Nutzungsklassen, was sagen Sie aus?
Die Nutzungsklassen dienen dem Verbraucher zur Orientierung und dem Hersteller zur Klassifizierung seiner Produkte. In den Nutzungsklassen werden die Laminate nach ihrer Widerstandsfähigkeit, Abrieb und Stoßfestigkeit eingestuft. In den Nutzungsklassen wird eine Empfehlung gegeben, für welchen Bereich (Wohnraum oder Gewerbeflächen) ein jeweils klassifiziertes Laminat geeignet ist. Grundlage für die Klassifizierung der Laminate ist die DIN EN 13329.
Woher weiß ich, welcher Laminatboden der Richtige ist?
Zuerst sollten Sie den Einsatzbereich des Bodens prüfen. Soll der Laminatboden im Schlafzimmer, im Wohnzimmer oder im Treppenhaus verlegt werden? Natürlich unterliegt der Boden im Treppenhaus einer anderen Belastung als beispielsweise im Schlafzimmer. Um eben diesem Umstand gerecht zu werden, wurden in der Laminatbodennorm EN 13329 sogenannte Beanspruchungsklassen festgelegt. Im Wohnbereich unterscheidet man drei Klassen: 21 eignet sich für mäßige Nutzung (zum Beispiel Schlafzimmer), 22 eignet sich für normale Nutzung (zum Beispiel Wohnzimmer), 23 eignet sich für starke Nutzung (zum Beispiel Treppenhaus). Mit Piktogrammen werden diese Klassen auf der Produktverpackung angegeben. Achten Sie beim Kauf auf diese Piktogramme oder lassen Sie sich vom Fachhändler beraten.
| Wohnen | Gewerblich | |
|---|---|---|
| Mäßig | ![]() |
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| Normal | ![]() |
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| Stark | ![]() |
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Gibt Laminat Formaldehyd ab? Ist es umweltschädlich oder ungesund?
Emissionskontrollen und Umweltzeichen von Kronoflooring-Laminatfußböden
Aufgrund der in den letzten Jahren häufig geführten Diskussionen um den Schadstoffgehalt, hier besonders Formaldehyd, in Laminatböden und ähnlichen beschichteten Holzwerkstoffen wie z.B. Sperrholz, sind Hersteller dazu verpflichtet ihre Produkte durch Fremdüberwachung, z.B. externe Prüfinstitute, auf Anforderungen nach der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV.) § 9, Abs. 3, prüfen zu lassen.
E 1 Klassifizierung
E (1) ist das Kurzzeichen für Emissionsklassen. Die Emissionsklassen kennzeichnen die Holzwerkstoffe nach der Menge Ihrer Formaldehydabspaltung. Unterschieden wird in die Klassen E1, E2, E3, wobei die Klasse E1 die Klasse mit der geringsten Schadstoffabgabe ist. Maßgebend für die Klassifizierung ist der Prüfraum. Hier wird ein Prüfkörper für eine bestimmte Zeit mit Luft in einer konstanten Temperatur „umspült". Der abgegebene Formaldehydgehalt wird in destilliertem Wasser aufgefangen und bemessen. Der Formaldehydgehalt wird in der Luft in ppm (parts per million) gemessen. In diesen Prüfungen darf der Formaldehydgehalt der Platten einen Wert von 0,1 ppm nicht überschreiten, um in die Emissionsklasse E 1 eingestuft werden zu können. Handelsübliche Laminate haben einen so geringen Schadstoffanteil, dass sie als „praktisch Schadstofffrei" gelten. Die Emissionsklassen basieren auf Grundlagen des vom Bundesgesundheitsamt empfohlenen Richtwertes. Kronoflooring Laminate entsprechen der Emissionsklasse E1 und sind vom Institut für Holztechnologie Dresden (ihd) zertifiziert!
Allergikerfreundlich und hygienisch
Die Laminatfußböden sind leicht zu reinigen. Schmutz und Staub sind im Nu weggewischt. (Bitte Informationen in der Anleitung zur Verlegung von Laminatböden beachten!)
Auch Hausstaubmilben und tiefere Verschmutzungen haben keine Chance. Kein Wunder, dass die Kronoflooring Laminatböden gerade bei Allergikern und empfindlichen Menschen so beliebt sind.
Natürlicher Boden - Unsere Laminatfußböden bestehen zu 90 % aus Holz. Das bedeutet, dass er keine gesundheitsschädlichen Emissionen aufweist, chlorid- und PVC- frei ist und kein Holzschutzmittel enthält.
Wie entsorgt man Laminat? Kann Laminat recycelt oder verbrannt werden?
Die Entsorgung von Laminat ist absolut unproblematisch. Verlegereste und andere Einzelteile oder alte Beläge können mit dem ganz normalen Hausmüll beseitigt werden. Komplette, ausrangierte Böden dagegen sollte man direkt zur Mülldeponie bringen. Da Laminatböden zu 80 Prozent aus Holz bestehen, können sie wie auch andere Holzprodukte problemlos verbrannt werden. Aufgrund neuer technischer Verfahren sind Laminatfußböden sogar recycelbar. In Späne oder Fasern zerlegt können 85 Prozent der Masse eines Laminatfußbodens dem Herstellungsprozess wieder zugeführt werden.
Wenn Ihre Fragen zum Thema Laminatboden hier noch nicht beantwortet werden konnten - dann schreiben Sie uns doch! Wir freuen uns Ihnen zu helfen.





