Anleitung
Laminat-Verlege-Anleitung & Ratgeber: Laminatboden richtig verlegen
Verlegeanleitung Twin clic (PDF)
Verlegeanleitung Twin clic Schmalstab (PDF)
Verlegeanleitung Top clic (PDF)
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Vor dem Verlegen: Lagern Sie die Pakete 48 Stunden lang unter den gleichen klimatischen Bedingungen wie bei der Verlegung. Eine wichtige Voraussetzung für den Einbau und eine lange Werterhaltung des Laminatbodens ist ein Raumklima mit etwa 20 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 bis 70 Prozent. Der Unterboden muss absolut eben, trocken, sauber und tragfähig sein.Bei der Verlegung auf mineralischem Untergrund wie Beton, Zementestrich, Anhydridestrich, oder Steinfliesen, müssen Sie zuerst die Feuchtigkeit messen. Die folgenden Werte für Restfeuchte soll der Estrich auf keinen Fall überschreiten:
1.) Zementestrich: Mit Fußbodenheizung 1,8 Prozent CM; ohne Fußbodenheizung 2 Prozent CM. 2.) Anhydridestrich: Mit Fußbodenheizung 0,3 Prozent; ohne Fußbodenheizung 0,5 Prozent CM.
Vor der Verlegung auf mineralischen Unterböden muss unbedingt eine geeignete Dampfbremsfolie (PE-Folie) zum Schutz gegen Feuchtigkeit wannenartig verlegt werden. Die Bahnen 20 cm überlappen lassen und mit Klebeband fixieren.
Ein Teppichboden ist keine geeignete Unterlage, jeden Teppichrest müssen Sie vor der Verlegung restlos entfernen. Ein Laminatfußboden wird schwimmend verlegt; Sie dürfen ihn nicht am Unterboden fixieren. Bei Böden ohne S.A.S. Trittschalldämmung verwenden Sie bitte zur Trittschalldämmung eine 2 Millimeter PE-Schaumfolie oder eine andere geeignete Unterlage mit maximal 3 Millimeter Stärke. Verlegen Sie die Bahnen in der gleichen Richtung wie die Paneele. Geöffnete Pakete sollten Sie unverzüglich verlegen.
Allgemein haben Sie drei Möglichkeiten, einen Laminatboden zu verlegen:
1.) Die leimlose, schnelle Verlegung
2.) Die Verlegung mit Clickguard oder einer vergleichbaren Fugenversiegelung. Dadurch ist der Boden dauerhaft gegen Feuchtigkeitseinwirkung von oben geschützt. Der Boden kann trotzdem wieder aufgenommen und neu verlegt werden.
3.) Die Verlegung mit Leim gibt ebenfalls dauerhaften Schutz gegen Feuchtigkeit; die Arbeit ist jedoch aufwendiger und eine Demontage für eine eventuelle Zweitverlegung des Bodens ist nicht mehr möglich
Verlegung Top Clic
Bei nicht geradlinigen Wänden übertragen Sie bitte den Wandverlauf auf die erste Paneelreihe und sägen die Paneele entsprechend nach. Messen Sie vor der Verlegung auch die Raumtiefe. Sollte die letzte Paneelreihe eine Breite von weniger als 5 Zentimeter aufweisen, müssen Sie das zur Verfügung stehende Restmaß gleichmäßig auf die erste und die letzte Paneelreihe aufteilen, so dass beide Reihen mit der gleichen Paneelbreite zugeschnitten werden.
Halten Sie unbedingt einen 12-15 mm Randabstand zur Wand, zu Heizungsrohren, Pfeilern, Türstoppern etc. ein, den Sie mit Abstandskeilen fixieren. Bei Verlegeflächen mit mehr als 8 m Länge bzw. Breite, sind Dehnungsfugen (min. 2 cm Breite) erforderlich. Beachten Sie dies auch bei einer raumübergreifenden Verlegung. Hier müssen die Flächen im Türzargenbereich unterbrochen werden. Hierzu verwenden Sie Profile aus unserem Sortiment. Diese Bewegungsfugen können mit entsprechenden Profilen fachgerecht abgedeckt werden.
Tipp: Verlegen Sie die Paneele in Längsrichtung zur Hauptlichtquelle!
Beginnen Sie die Verlegung in der linken Raumecke. Die hervorstehende untere Nutwange zeigt hierbei zum Verleger. Verlegen Sie die Paneele der 1. Reihe, indem Sie die ersten beiden, anschließend jedes weitere Paneel mit einer Montagehilfe (Paneelabschnitt mit Längsfederprofilierung) entsprechend der Abbildungen zusammenfügen. Tipp: Setzen Sie generell die Montagehilfe längsseitig in Höhe der beiden Kopffugen an, und richten Sie die Elemente endgültig aus. Hierdurch werden Beschädigungen beim Versiegeln der Paneele vermieden.
Das zu verlegende, plan liegende Paneel wird nun mit der Handfläche angeklopft, bis ein Vorrasteffekt über die gesamte Paneelbreite erreicht wird.
Der Schlagklotz wird hierfür längs zur Kopffuge auf das Paneel gelegt. Achten Sie bitte darauf, dass der Schlagklotz circa 5-10 Millimeter über die Kante hervorsteht. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Flächen beider Paneele bündig anliegen. Verlegen Sie entsprechend der oben angegebenen Vorgehensweise die gesamte erste Paneelreihe. Den Wandabstand von 12-15 Millimeter mit Abstandskeilen sichern!
Beginnen Sie an der linken Seite der 2. Reihe, indem Sie die lange Federseite des Paneels schräg im 30 Grad Winkel in die untere Nutwange der bereits liegenden Paneele (der 1. Reihe) einsetzen, und mit leichtem Druck nach unten eindrehen. Jede neue Reihe mit dem Reststück (min. 20 Zentimeter Länge) der vorhergehenden Reihe beginnen. Der Querfugenversatz von einer zur anderen Paneelreihe sollte mindestens 40 Zentimeter betragen.
Die folgenden Paneele werden zunächst längsseitig eingeführt und noch vor dem Absenken kopfseitig dicht an das vorige Paneel geschoben, bis die Deckschichten aneinander stoßen.
Klopfen Sie nun das plan liegende Paneel mit einer Handfläche im Querfugenbereich soweit an, bis ein Einrasteffekt über die gesamte Paneelbreite erreicht wird. Anschließend verriegeln Sie die Kopffugen durch leichtes Schlagen mit dem Hammer und Schlagklotz. Benutzen Sie auch hierbei die Montagehilfe. Verlegen Sie alle weiteren Paneele entsprechend den Arbeitsschritten.
Falls erforderlich, sind die Querfugen durch seitliches Schlagen mit geeignetem Schlagklotz zu schließen. Letztes Paneel in der Reihe zum Zuschneiden um 180 Grad drehen, mit Dekorseite nach oben neben bereits vorhandene Reihe legen (Nutwange an Nutwange). An der Stirnseite Wandabstand berücksichtigen. Paneel markieren und absägen. Zur Vermeidung von Kantenabsplitterungen muss die Dekorseite bei Nutzung von elektrischen Stich- oder Handkreissägen nach unten zeigen. Ansonsten von der Paneeloberseite her absägen. Das letzte Paneel einer Reihe wenn nötig mit dem Zugeisen fixieren. Nach der Verlegung die Abstandskeile entfernen.
Für Heizungsrohre müssen Lochbohrungen, die 3 Zentimeter größer sind als der Rohrdurchmesser, ausgespart werden. Ein V-förmiges „Einpassstück" aussägen, beleimen, einpassen und mit einem Keil bis zur Aushärtung des Leimes fixieren. Anschließend Aussparungen mit Heizkörperrosetten verkleiden.
Den Holztürrahmen bitte soweit kürzen, dass ein Element mit Trittschalldämmung darunter passt, damit der Laminatboden bei Änderungen des Raumklimas sich auch hier ungehindert bewegen kann.
Für den perfekten Wandabschluss befestigen Sie die Sockelleistenklammern im Abstand von 40-50 Zentimetern an der Wand, und stecken die passend zugeschrittenen Sockelleisten auf.
Verlegung mit Twin Clic
Die Verlegung in der linken Raumecke beginnen. Das erste Paneel mit der Federseite zur Wand legen und mit Abstandskeilen den Randabstand sichern. Ein zweites Paneel stirnseitig (kurze Seite) mit einem Winkel von 30 Grad in die Nutprofilierung des voran liegenden ersten Paneels einfügen und dann auf den Boden flach ablegen. Darauf achten, dass die Längskanten in einer Flucht liegen, keinen Versatz bilden und eine gerade Linie bilden. Dies ist notwendig, um bei der Verlegung der 2. Reihe die Paneele fugenfrei in die Längsprofilierung einsetzen zu können.
Sollte bei einer ungeraden Wand der Abstand teilweise zu groß oder zu klein sein, übertragen Sie bitte den Wandverlauf auf die erste Paneelreihe und sägen Sie die Paneele entsprechend nach. Weitere Paneele bis zum Ende der 1. Reihe anfügen.
Letztes Paneel in der Reihe zum Einpassen/Zuschneiden um 180° drehen, mit Dekorseite nach oben neben der bereits vorhandenen Reihe (Nutwange an Nutwange) und Wandseite anlegen. An der Stirnseite Randabstand von 12 - 15 Millimeter berücksichtigen. Paneellänge markieren und absägen. Zur Vermeidung von Kantenabsplitterungen sollte die Dekorseite bei der Nutzung von elektrischen Stich- oder Handkreissägen nach unten zeigen. Ansonsten von der Paneeloberseite her absägen. Jede neue Reihe mit dem Reststück (mindestens 20 cm Länge) der vorhergehenden Reihe beginnen. Die zweite Reihe mit einem halben Paneel oder dem Rest der 1. Reihe beginnen. Hierbei ist zu beachten, dass das Paneel nicht kleiner als 30 Zentimeter bzw. nicht länger als 95 Zentimeter ist. Der Fugenversatz (Querfugenversatz) muss von Reihe zu Reihe jeweils bei min. 30 Zentimeter liegen.
Das Paneelstück der zweiten Reihe so anlegen, dass die Paneel-Längsseiten der 1. und der 2. Reihe parallel übereinander liegen aber nicht eingeklickt sind. D.h. die Federseite der 2. Reihe liegt auf der Nutseite der 1. Reihe. Vor dem Einklicken weitere Paneele bis zum Ende der 2. Reihe anlegen. Hierbei wie in der 1. Reihe vorgehen. Liegt die komplette 2. Reihe neben der 1. Reihe wird diese an der linken Seite an der zur in den Raum zeigenden Längsseite (Federseite) um ca. 2 Zentimeter angehoben.
Die Feder der Paneele der 2. Reihe rutscht im angehobenen Bereich in die Nut der 1. Reihe. Beim wieder Ablegen der Paneele rastet die Klickverbindung ein. Diesen Vorgang entlang der gesamten 2. Reihe wiederholen (Reisverschlussverfahren), bis 1. und 2. Reihe fugenfrei und ohne Höhenversatz miteinander verlegt sind. Beim Verbinden der ersten und zweiten Reihe unbedingt darauf achten, dass die Paneele längsseitig ohne Versatz verlegt sind. Das Anlegen weiterer Reihen erfolgt dann wie Reihe 2. unter Berücksichtigung eines ausreichenden Querfugenversatzes.
Bei Verlegeflächen mit mehr als 8 Meter Länge bzw. Breite, sind Dehnungsfugen (mindestens 2 Zentimeter Breite) erforderlich. Beachten Sie dies auch bei einer raumübergreifenden Verlegung. Hier müssen die Flächen im Türzargenbereich unterbrochen werden. Hierzu verwenden Sie Profile aus unserem Sortiment. Diese Bewegungsfugen können mit entsprechenden Profilen fachgerecht abgedeckt werden.
Tipp: Verlegen Sie die Paneele in Längsrichtung zur Hauptlichtquelle!
Soll der Boden zusätzlich verleimt oder mit einer Fugenversiegelung versehen werden, muss ausreichend Weißleim vom Type D3 bzw. ClickguardTM auf die obere Federwange jeder Paneele angegeben werden (je 1 x Längsseite 1 x Stirnseite) . Den ausgetretenen Leim nach ca. 10 Minuten im angetrockneten Zustand mit einem Kunststoffspachtel abschieben. Die Reste mit Leimentferner, einem kratzfreien Pad bzw. klarem warmem Wasser komplett entfernen.
Bei der Verwendung von ClickguardTM entsprechend der Gebrauchsanweisung arbeiten. Nach der Verlegung Abstandskeile entfernen. Für Heizungsrohre müssen Lochbohrungen, die 3 Zentimeter größer sind als der Rohrdurchmesser, ausgespart werden. „Einpassstück" aussägen, beleimen, einpassen und mit einem Keil bis zur Aushärtung des Leimes fixieren. Anschließend Aussparungen mit Heizkörperrosetten verkleiden. Holztürrahmen soweit kürzen, dass ein Paneel mit Trittschalldämmung inkl. 2 -3 Millimeter Abstand darunter passt.
Für den perfekten Abschluss befestigen Sie die Sockelleistenklammern im Abstand von 40-50 Zentimeter an der Wand, und stecken die passend zugeschnittenen Sockelleisten auf.
Gern können Sie hierzu die Verlegevideos zum besseren Verständnis hinzuziehen.
Verlegeanleitung Twin clic (PDF)
Verlegeanleitung Twin clic Schmalstab (PDF)
Verlegeanleitung Top clic (PDF)